Selbstdokumentation

Der Selbstdokumentationsfonds ist eine Sammlung verschiedener Arten von Dokumenten, die aus den Aktivitäten des Museums der Roma-Kultur stammen. Dabei handelt es sich vor allem um Werbematerialien für verschiedene Veranstaltungen des Museums (Ausstellungen, Vorträge, Vorführungen usw.) sowie z. B. Besucherbücher und externe Druckerzeugnisse, die über die Aktivitäten des Museums informieren. Zu den wichtigen Erwerbungen gehören beispielsweise Dokumente aus der Zeit der Museumsgründung Anfang der 1990er Jahre. Verschiedene Diplome und Auszeichnungen, die das Museum bei verschiedenen Wettbewerben und Ausstellungen erhalten hat, haben ebenfalls ihren Platz in der Sammlung der Selbstdokumentation.

Eine interessante Besonderheit sind zweifellos die Registrierkarten der Sammlungsgegenstände der ehemaligen Union der Zigeuner-Roma, die 1992 vom Ethnographischen Institut des Mährischen Museums in Brünn an das damals noch junge Museum der Roma-Kultur übertragen wurden. Die Karten dokumentieren einen Teil der Sammlung von Roma-Metallarbeiten, die vor allem von dem ersten Roma-Historiker und Funktionär des Verbandes, Bartoloměj Daniel, für eine Ausstellung über das Roma-Handwerk und das geplante Roma-Museum gesammelt wurden. Nach der erzwungenen Schließung des Vereins im Jahr 1973 wurden diese Gegenstände fast zwanzig Jahre lang im Mährischen Museum in Brünn aufbewahrt.

Gegenwärtig besteht die Sammlung aus etwa 1000 Nummern.

Die Bedeutung der Sammlung wurde durch die Vorbereitung einer temporären Ausstellung mit dem Titel "Unter der Lupe" und dem Untertitel "20 Jahre Museum der Roma-Kultur" bestätigt, die 20 Jahre der Aktivitäten des Museums zusammenfasste und im Oktober 2011 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Kuratoren der Ausstellung nutzten eine Fülle unterschiedlicher Materialien und präsentierten die interessantesten direkt in der Ausstellungshalle selbst. So konnten die Besucher unter anderem eine Auswahl an dreidimensionalen Sammlungsobjekten sehen oder sich 3D-Architekturentwürfe der Dauerausstellung ansehen.

Bei Interesse gibt der zuständige Kurator während des Forschungsbesuchs weitere Informationen.

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